Die Antwort liegt im Körperbau: Schnecken haben keine Beine, sondern eine weiche Sohle, über die sie mit wellenförmigen Bewegungen gleiten. Damit das klappt und sie sich nicht an scharfen Kanten verletzen, produzieren sie Schleim. Der Schleim hält sie außerdem schön feucht. Die Schneckenschleim-Produktion braucht viel Energie und Wasser, deshalb sind Schnecken nicht fix unterwegs. Sie wären sonst rasch erschöpft oder würden austrocknen. Das langsame Fortbewegen spart Kraft.
Außerdem müssen die meisten Schneckenarten gar nicht schnell sein: Sie fressen Pflanzen, die nicht weglaufen. Eine Ausnahme sind Raubschnecken. Sie produzieren weniger Schleim und sind deshalb etwas schneller.
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Werden Schnecken selbst angegriffen, können sie sich vor Feinden in ihr Haus zurückziehen. Nacktschnecken haben zwar kein Haus, das ihnen Schutz bietet, aber ihr klebriger Schleim macht sie für viele Fressfeinde ungenießbar oder sogar giftig. Das langsame Schneckentempo reicht also völlig aus, um in ihrer Welt zu überleben.
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