Sicherheitspersonal auf den Straßen Moskaus
Foto: Ramil Sitdikov / REUTERS Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback!Moskau hat seine Militärparade zum feierlichen Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs dieses Jahr deutlich reduziert: Militärisches Gefährt wird fehlen – und westliche Journalisten. Der Kreml hat den SPIEGEL und andere Medien ausgeladen.
Der Kreml hat dem SPIEGEL telefonisch die Akkreditierung für die Parade am 9. Mai entzogen. Auch andere ausländische Medien wurden laut Informationen des SPIEGEL angerufen. Auch sie erhielten eine Absage, darunter ARD, ZDF, Sky, die Nachrichtenagentur AFP, der italienische Sender Rai und der japanische Sender NHK.
Gegenüber dem SPIEGEL sagten die Mitarbeiter des Kreml: »Das Format für die Berichterstattung über die Parade wurde aufgrund der Situation geändert. Deshalb werden die ausländischen Medien, die bereits eine Akkreditierung zugesagt bekommen haben, nicht mehr zugelassen.« Weiter ausgeführt wurde die Absage nicht.
Andere ausländische Medien bekamen die Antwort: »Nur russische Medien werden zugelassen.« Es ist das erste Mal, dass ausländische Medien zunächst eine Akkreditierung für die Parade von Seiten des Kreml bekamen und diese dann wieder zurückgezogen wurde.
Russland begeht die Feierlichkeiten zum Sieg über Nazideutschland in diesem Jahr offenbar in einer Art Light-Version. Wie das Verteidigungsministerium mitteilte, werde bei der traditionellen Parade auf dem Roten Platz in Moskau am 9. Mai wegen der »aktuellen operativen Lage« kein militärisches Gerät präsentiert. Normalerweise fährt die Armee an dem Tag viele Panzer und anderes großes wie kleines Kriegsgerät in der Hauptstadt auf.
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Mit der Parade wird der 81. Jahrestag der Kapitulation Nazideutschlands gegenüber der Sowjetunion gefeiert. Der Tag ist einer der wichtigsten Feiertage im russischen Kalender.
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naw/heb