Karoline Leavitt Ende April auf dem White House Correspondents’ Dinner
Foto: Jose Luis Magana / AP Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback!US-Präsidentensprecherin Karoline Leavitt hat die Geburt ihres zweiten Kindes bekannt gegeben. Ihre Tochter Viviana, genannt »Vivi«, sei am 1. Mai zur Welt gekommen, schrieb Leavitt auf Instagram und X. Das Baby sei »perfekt und gesund«.
Zu dem Post veröffentlichte die 28-Jährige ein Foto mit dem Neugeborenen in einem pastellrosa eingerichteten Kinderzimmer. Im Hintergrund sind Kinderbücher mit Titeln wie »Ihre erste Bibel«, »Handtaschen A–Z« und Sprachlernbücher über Washington sowie ein gerahmtes Hochzeitsbild zu sehen. Die Szene passt zu dem Image, das Leavitt in sozialen Netzwerken pflegt: religiös, familienorientiert, modebewusst – und demonstrativ patriotisch.
View this post on InstagramEmpfohlener externer Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Instagram, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen. Externen Inhalt anzeigen
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Zur DatenschutzerklärungDie Sprecherin präsentiert sich seit Jahren als konservative Vorzeige-Amerikanerin und »Super-Mutter«, die Familie und Karriere vereint. Regelmäßig zeigt sie Fotos ihres Sohnes im Weißen Haus oder Aufnahmen gemeinsamer Gebete mit ihrem Team vor Pressekonferenzen.
Politisch zählt Leavitt zu den loyalen Unterstützerinnen von US-Präsident Donald Trump. Schon während dessen erster Amtszeit arbeitete sie im Weißen Haus, später verteidigte sie offensiv Trumps unbelegte Behauptungen über Wahlbetrug bei der Präsidentschaftswahl 2020. Heute gilt sie als eine der aggressivsten Stimmen der Regierung gegenüber kritischen Medien.
Bei Pressekonferenzen reagierte sie in der Vergangenheit immer wieder scharf auf kritische Nachfragen und baute zugleich den Zugang für Trump-freundliche Influencer und rechte Onlinemedien im Weißen Haus aus.
Mehr zum Thema- Sprecherin Karoline Leavitt: Trumps Wahrheitsministerin Von Jörg Schindler, Washington
- Karoline Leavitt: ICE-Agenten nehmen Angehörige von Trump-Sprecherin fest
- »Vanity Fair«-Bilder von Trump-Vertrauten: Warum lässt man sich so fotografieren? Von Ella Knigge
Besonders sichtbar wurde ihre Loyalität im Sommer 2024: Nur wenige Tage nach der Geburt ihres ersten Kindes Nicholas kehrte Leavitt im Juli nach dem Attentatsversuch auf Trump in Butler im US-Bundesstaat Pennsylvania vorzeitig aus dem Mutterschutz zurück. Trump habe buchstäblich sein Leben riskiert, um die Wahl zu gewinnen, sagte sie damals dem konservativen Onlinemagazin »The Conservateur«. »Das Mindeste, was ich tun konnte, war, schnell wieder an die Arbeit zu gehen.«
Zur Wahrheit hat die US-Regierungssprecherin ein ähnlich pinocchiohaftes Verhältnis wie ihr Chef. Wieso Leavitt mit erst 28 Jahren gerissener, professioneller und perfider als alle Trump-Sprachrohre vor ihr ist, lesen Sie hier .
luc/dpa