MV »Hondius« vor Kap Verde

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Nach dem Hantavirus-Ausbruch bei einer Kreuzfahrt hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) inzwischen fünf von acht Verdachtsfällen als offizielle Hantavirus-Fälle  bestätigt. Bei den übrigen drei handelt es sich demnach weiter um Verdachtsfälle, wie WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus während einer Pressekonferenz sagte. Von den fünf bestätigten Fällen sind bereits drei Infizierte tot.

Ausgehend von der Inkubationszeit des Andes-Typs des Virus von bis zu sechs Wochen, sei es möglich, dass noch weitere bestätigte Fälle hinzukommen könnten. Obwohl es sich bei dem Ausbruch um einen ernsthaften Vorfall handle, stufe die WHO das Gesundheitsrisiko für die Öffentlichkeit als gering ein, sagte der WHO-Chef weiter.

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Das unter niederländischer Flagge fahrende Schiff mit knapp 150 Menschen an Bord ist nun auf dem Weg nach Teneriffa, wo es am Wochenende im Hafen von Granadilla im Süden der Insel ankommen soll. Es lag tagelang vor Kap Verde vor Anker, nachdem Anfang der Woche deutlich wurde, dass es vom Hantavirus betroffen ist.

sug/dpa