Péter Magyar bei einer Pressekonferenz in Budapest
Foto: Bernadett Szabo / REUTERS Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback!Der ungarische Wahlsieger Péter Magyar hat die ersten Posten seiner künftigen Regierung besetzt. In Budapest teilte der Chef der bürgerlichen Tisza-Partei seine Personalentscheidungen mit.
Tisza hatte bei der Parlamentswahl 141 von 199 Mandaten gewonnen und verfügt damit in der neuen Volksvertretung über eine verfassungsändernde Zweidrittelmehrheit. Mit seiner Wahl zum Ministerpräsidenten durch das neue Parlament rechne er am 9. oder 10. Mai, sagte Magyar. Insgesamt werde sein Kabinett aus 16 Ministerinnen und Ministern bestehen.
Die international erfahrene Anita Orbán ist wie erwartet als Außenministerin vorgesehen. Sie war zuletzt beim britischen Telekommunikationskonzern Vodafone als Vizepräsidentin für internationale Angelegenheiten zuständig.
István Kapitány soll das Wirtschaftsministerium führen. Der ehemalige Topmanager der Royal Dutch Shell hatte auf dem Höhepunkt seiner Karriere eine halbe Million Beschäftigte in 85 Ländern unter sich. Seine Arbeit führte ihn nach Südafrika, Großbritannien und in die USA.
Das Finanzministerium wird laut Magyar künftig von András Kármán geführt. Kármán war zuletzt Generaldirektor der ungarischen Tochter einer österreichischen Bank.
Der Berufssoldat Romulusz Ruszin-Szendi ist als künftiger Verteidigungsminister vorgesehen. Er war von 2021 bis 2023 Oberkommandierender beziehungsweise Generalstabschef der ungarischen Streitkräfte.
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Einst gehörte er zur Oberschicht des Orbán-Systems, jetzt hat er dem Langzeitherrscher eine Niederlage beigebracht, die schwerer kaum vorstellbar ist. Wer Péter Magyar ist, lesen Sie hier .
jml/dpa