Wolodymyr Selenskyj im Februar bei der Münchner Sicherheitskonferenz
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Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback!Die Ukraine hat laut ihrem Präsidenten Wolodymyr Selenskyj beschlagnahmtes Bargeld in Millionenhöhe von Ungarn zurückbekommen. Selenskyj sprach auf der Plattform X von einem »wichtigen Schritt in den Beziehungen zu Ungarn«.
Empfohlener externer Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X.com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen. Externen Inhalt anzeigenAn important step in relations with Hungary – today, the funds and valuables of Oschadbank that were seized by Hungarian special services in March of this year were returned. At the time, the Hungarian side unlawfully detained Ukrainian cash-in-transit officers. We brought our…
— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) May 6, 2026
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Zur Datenschutzerklärung»Wir haben unsere Leute früher zurückgeholt, und nun sind sowohl die Gelder als auch die Wertgegenstände vollständig auf ukrainischem Territorium zurück. Ich bin Ungarn für seinen konstruktiven Ansatz und diesen zivilisierten Schritt dankbar«, teilte Selenskyj mit.
Anfang März hatten ungarische Sicherheitskräfte einen routinemäßigen Geldtransport zwischen Österreich und der Ukraine auf ihrem Gebiet gestoppt. Sie beschlagnahmten dabei 40 Millionen US-Dollar, 35 Millionen Euro in bar sowie 9 Kilogramm Gold. Das Geld war für die ukrainische Oschadbank bestimmt.
Die ungarischen Behörden sprachen in diesem Fall von »Geldwäsche«, legten aber zu keinem Zeitpunkt Belege vor, die diesen Verdacht erhärtet hätten. Sieben ukrainische Begleiter des Transports wurden festgehalten, später aber in die Ukraine entlassen. Auch die beiden Transportfahrzeuge wurden der Ukraine übergeben.
Angespannte Beziehungen
Hintergrund der damaligen Beschlagnahmung waren die angespannten Beziehungen zwischen Kyjiw und Budapest unter dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán. Ungarn forderte von der Ukraine, russisches Öl wieder durchzuleiten, und blockierte einen Kredit der EU über 90 Milliarden Euro an Kyjiw. Politiker in Orbáns Umgebung stellten die Beschlagnahmung mehr oder weniger offen in Zusammenhang mit der zeitweise beschädigten Druschba-Ölpipeline, durch die russisches Erdöl durch die Ukraine in Richtung Ungarn floss.
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Orbán wurde mittlerweile abgewählt. Kurz darauf verkündete der ukrainische Präsident, dass die Druschba-Pipeline wieder in Betrieb genommen werden könne. Selenskyj und Orbáns designierter Nachfolger Péter Magyar planen für Anfang Juni ein Treffen, um die Beziehungen der Nachbarländer wieder zu verbessern. Wer die Rückgabe der beschlagnahmten Werte veranlasst hat, war in Budapest nicht klar. Magyar tritt das Amt als Ministerpräsident am kommenden Samstag an.
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naw/dpa