FBI-Chef Kash Patel (am 19. März): Juristischer Streit mit »The Atlantic«
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Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback!FBI-Chef Kash Patel hat eine Verleumdungsklage gegen das US-Nachrichtenmagazin »The Atlantic« eingereicht. Das Magazin habe eine Grenze überschritten, »indem es einen Artikel veröffentlicht hat, der voller falscher und offensichtlich erfundener Anschuldigungen ist«, heißt es in der am Montag bei einem Bundesgericht in Washington eingereichten Klage . Die Anschuldigungen zielten »darauf ab, Patels Ruf zu schädigen und ihn aus seinem Amt zu vertreiben«.
»The Atlantic« hatte unter anderem berichtet, dass Patels Position als FBI-Chef aufgrund von »Episoden übermäßigen Alkoholkonsums« und »ungeklärten Abwesenheiten« in Gefahr sei (mehr dazu hier).
Patel bezeichnete den Artikel als »diffamierenden, böswilligen und verleumderischen Angriff«. Er fordert 250 Millionen Dollar Entschädigung von dem Magazin und der Autorin des Artikels, Sarah Fitzpatrick. Das sind umgerechnet rund 212 Millionen Euro.
Der von US-Präsident Donald Trump ernannte FBI-Chef kritisiert in seiner Klage, dass die Autorin für ihren Bericht auf anonyme Quellen zurückgegriffen habe. »Fitzpatrick konnte nicht eine einzige Person dazu bewegen, diese empörenden Anschuldigungen öffentlich zu unterstützen« und habe sich deshalb ausschließlich auf anonyme Quellen gestützt, betonte er. Die Angeklagten hätten den Artikel »in böswilliger Absicht« veröffentlicht.
So reagiert »The Atlantic«
Das Magazin verteidigte indes den Bericht . »Wir stehen zu unserer Berichterstattung über Kash Patel und werden ›The Atlantic‹ und unsere Journalisten energisch gegen diese unbegründete Klage verteidigen«, hieß es in einer knappen Mitteilung . Für den Artikel hatte sich das Magazin auf mehr als zwei Dutzend aktuelle und ehemalige Beamte berufen. Sie gaben an, Patel sei wiederholt betrunken bei der Arbeit erschienen, habe wichtige Termine ohne Erklärung versäumt und Angst vor seiner bevorstehenden Entlassung.
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Patel hatte schon kurz nach Erscheinen des Artikels mitteilen lassen: »Druckt es – alles falsch. Wir sehen uns vor Gericht.«
aar/AFP