Herzogin Meghan distanzierte sich vor sechs Jahren vom englischen Königshaus
Foto: Getty Images12 britische Pfund für ein Glas Erdbeermarmelade, 48 Pfund für Tee und 64 Pfund für eine Kerze: Meghan, Herzogin von Sussex, verkauft unter ihrer Marke »As ever« Luxus- und Lifestyleprodukte. Zum Muttertag kommen nun nach übereinstimmenden Medienberichten zwei weitere Kerzen ins Sortiment – die Düfte sollen nach Meghans Angaben von ihren Kindern Prinzessin Lilibet und Prinz Archie inspiriert sein. Meghan wirbt damit offenbar erstmals mit den königlichen Namen ihrer Kinder für ein Produkt.
Die Kerzen sollen laut den Berichten am 22. April erscheinen, anlässlich des Muttertags, wie unter anderem »People« berichtet . Die Namen der neuen Düfte sind demnach: No. 604, angelehnt an den 4. Juni, den Geburtstag ihrer Tochter Prinzessin Lilibet. Ihr sechsjähriger Sohn Prinz Archie dient offenbar als Inspiration für den zweiten Duft namens No. 506. Sein Geburtstag ist der 6. Mai. In den Duftbeschreibungen kommen die Namen der beiden Kinder laut den Berichten inklusive royaler Titel explizit vor.
Mit Marmelade fing es an: Mittlerweile hat Herzogin Meghan unterschiedliche Lebensmittel, Duftkerzen und Weine im Sortiment
Foto: John Schulz / As EverDie Titel sind bei Meghans und Harrys Projekten omnipräsent. Das sorgte für Irritationen , auch weil das Verhältnis zum Königshaus inklusive Harrys Bruder Prinz William als zerrüttet gilt. Das Paar hatte sich 2020 im Streit mit der britischen Königsfamilie von seinen royalen Pflichten zurückgezogen und lebt seitdem in Kalifornien. Sie gründeten die Wohltätigkeitsstiftung Archewell Foundation, außerdem schlossen sie lukrative Verträge mit Medienunternehmen, darunter einen Deal über angeblich 100 Millionen US-Dollar mit Netflix sowie einen 20-Millionen-Dollar-Vertrag mit Spotify, der inzwischen aufgelöst wurde.
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Dass sie trotz Bruchs an ihrem royalen Namen festhalten möchte, begründet die 44-Jährige mit ihren Kindern. In einer Episode ihrer Netflix-Serie »With Love, Meghan« sagte sie, wie viel es ihr bedeute, als Familie einen gemeinsamen Namen zu tragen.
Kenner des Königshauses werfen ihr hingegen vor, ohne die Vermarktung des royalen Status schlicht nicht leben zu können. Projekte, die ohne Verbindung zum englischen Königshaus gelaufen sind, seien eher gefloppt. Dazu gehören etwa Harrys Film über Polo oder Meghans Podcast »Archetypes«.
Die Beziehung von Prinz Harry und Meghan sorgte von Anfang an für Schlagzeilen. 2016 hatten die beiden sich kennengelernt, zwei Jahre später geheiratet. 2020 folgte der Rückzug von den royalen Pflichten, den englische Medien »Megxit« nannten – angelehnt an den Brexit, den Ausstieg Großbritanniens aus der EU. In einem Interview mit Oprah Winfrey warfen Harry und Meghan dem Königshaus Rassismus sowie systematischen Rufmord vor.
tmo