Marjorie Taylor Greene, frühere Abgeordnete im Repräsentantenhaus

Foto: Julia Demaree Nikhinson / AP Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback!

Egal, ob es um haitianische Zuwanderer geht, die angeblich Katzen essen , oder einen angeblichen Geheimbund, der in einer Washingtoner Pizzeria Kinder missbrauchen soll: Donald Trump hat in seiner politischen Karriere kontinuierlich Verschwörungserzählungen entweder selbst verbreitet oder deren Narrative zumindest aufgegriffen. Ein Teil seiner Basis liebt den US-Präsidenten dafür – die Geschichten sind Teil seines politischen Erfolgs.

Nun bekommt eine andere Verschwörungserzählung um den US-Präsidenten selbst Auftrieb – allerdings ist es eine, in der Trump nicht als Held oder Retter dasteht. Inhalt der Geschichte: Die Schüsse auf den späteren US-Präsidenten während des US-Wahlkampfes 2024 in Butler, Pennsylvania, könnten inszeniert sein. Stichhaltige Beweise gibt es für diese Behauptung nicht, wie bei allen Verschwörungserzählungen, aber genau das ist ja das Interessante: Personen, die solchen Erzählungen einst zum Nutzen Trumps gefolgt sind, wenden diese nun gegen ihn.

Prominenteste Verbreiterin der Verschwörungserzählung dürfte Marjorie Taylor Greene sein. Früher selbst glühende Unterstützerin des US-Präsidenten überwarf sie sich mit Trump wegen dessen Umgangs mit den Epstein-Akten und zog sich aus dem Repräsentantenhaus zurück. Nun schreibt sie bei X , die Familie von Matthew Crooks verdiene es, die Wahrheit zu erfahren – und nannte dabei den Namen des Attentäters (dessen Täterschaft von den Verbreitern der Verschwörungserzählung in Zweifel gezogen wird).

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In einem späteren Post stellte sie klar , dass sie das Attentat zwar nicht als Schwindel bezeichne. »Aber es gibt eine Menge Fragen, die öffentliche Antworten verdienen.«

Greene nahm in ihrem Posting Bezug auf ein solches der früheren Trump-Unterstützerin (und jetzige -Gegnerin) Trisha Hope . Diese hatte in einem langen Beitrag beklagt, dass Trump auf dem Nominierungsparteitag nach dem Attentat nur ein einziges Mal über die Schüsse gesprochen habe. »Wenn Menschen eine Lüge erzählen, erst recht bei einer sehr großen, ist es schwierig, alle Details richtig zu behalten.« Sie glaube, es sei Trumps Intention gewesen, jedes weitere Gespräch über das Thema zu beenden.

Sind das Spinnereien? Ja. Aber eben von Menschen, die Trump einst in genau ebendiesen folgten.

sol